Es gibt rote, braune, orangene, schwarze, gelbe, grüne und graue Linsen. Und bestimmt habe ich einige Sorten vergessen. Eine meiner aktuellen Lieblingssorten sind die Alb-Leisa Linsen, wie der Name schon verrät von der schwäbischen Alb. Das ist eine sehr alte Linsensorte, die wieder kultiviert wird. Sie schmecken extrem nussig und sind für einfache Linseneintöpfe viel zu schade, zumindest dann, wenn man Linseneintöpfe nicht mag, so wie ich. Als Salat mit Orangenscheiben und Raddicio schmecken sie zum Beispiel hervorragend. (Auf dem Bild links sind im übrigen keine Alb-Leisa. Alb-Leisa sind grün-grau marmoriert.)
Diesmal sollte es aus orangenen Linsen (siehe oben) ein Salat geben. Nach nicht mal 10 Minuten kochen, waren die Linsen aber schon komplett weich und zerfielen zu Brei. Die Rettung: Linsenküchlein.
Mit Orangenschale und Fenchelsamen für den Geschmack, geraspelter Karotte für den Biß und Mozarellafüllung für den Überraschungseffekt, ein kleiner, schmackhafter Snack. Dazu gab es eine sehr scharfe Tomatensauce.
Linsenküchlein
1 Tasse Linsen, gekocht (weich)
1-2 Möhren, geraspelt
1 bio Orange, abgerieben Schale
1/2 TL Fenchelsamen
Salz, Pfeffer, Chili nach Bedarf
1 Ei
Mehl nach Bedarf
1 Mozzarella
Die weichgekochten Linsen zu einer homogenen Masse zerdrücken, zum Beispiel mit einer Gabel. Mit den Gewürzen, der Orangenschale, den fein geraspelten Möhren und dem Ei mischen. Ist der Teig zu flüssig, können ruhig einige Esslöffel Mehl untergrührt werden.
In einr Pfanne etwas Öl erhitzen. Aus dem Teig kleine Küchlein formen und jeweils in der Mitte ein Mozzarellawürfel verstecken. Von beiden Seiten je etwa 3-5 Minuten goldbraun braten.
16. Februar 2010
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2 Kommentare:
Das ist ne tolle Idee, liest sich sehr lecker! Und gut für mich als Linsen-Fan ;-)
Na dann viel Spaß beim Nachkochen!
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