3. Februar 2010

Banana Bread

Was passiert, wenn man Bananen bei -15°C eine Nacht im Auto liegen lässt? Genau, sie sind am nächsten Morgen dunkelrot und nehmen in der warmen Wohnung innerhalb weniger Stunden die Farbe Pechschwarz an. Das Experiment ist also nicht zum Nachmachen geeignet. ;-)

Da ich nicht das komplette Bund (wie heißt das denn bei Bananen richtig? Staude? Bund? ...?) wegschmeißen wollte, kam mir die Idee ein Bananenbrot zu backen. Es gibt Unmengen an Rezepten. Viele Blogger haben sich schon daran versucht und es ist eines der klassischen Rezepte in einigen Backbüchern. Meines ist eine Mischung aus verschiedenen bzw. mit starker eigener Abwandlung.
Neben Bananen sind abgeriebene Orangenschale, Vanillemark, Zimt, Honig und Mandeln enthalten. Die Süße wird maßgeblich durch die verwendeten Bananen bestimmt. Meine waren zwar schwarz, weich und quasi über Nacht überreif geworden, allerdings waren sie nicht sehr süß. Das Ganze ist also tatsächlich eher ein Brot als ein Kuchen. Es liegt irgendwo dazwischen und passt einfach perfekt ohne alles zum Kaffee am Morgen.




Banana Bread

150g Butter
2 Eier, groß
40g Rohrzucker
40g Honig
150g Joghurt
3 Bananen
200g Dinkelvollkornmehl, frisch gemahlen
100g Weizenmehl, Typ 450
3 TL Backpulver
75g gemahlene Mandeln
1 TL Zimt
1 Vanilleschote, Mark
1 Orange (unbehandelt und bio), abgerieben Schale

Butter mit Honig und Zucker schaumig schlagen. Dann die Eier dazu und alles hell aufschlagen. Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Joghurt unter die Butter-Eiermasse rühren. Dinkel mahlen, mit dem Weizenmehl, Backpulver, Orangenschale, Vanillemark, Zimt und den Mandeln mischen. Die Mischung nach und nach zu den flüssigen Zutaten geben, bis ein homogener Teig entsteht.
In eine gefettet Kuchenform (30 cm) geben und im auf 170°C vorgeheizten Backofen etwa 70 Minuten backen. Nach dem Backen noch 10 Minuten in der Form stehen lassen, dann auf ein Gitter zum abkühlen stürzen.