3. Januar 2010

Crème Brûlée

Crème Brûlée ist ein tolles Dessert. Es macht sich quasi von alleine und macht stets Eindruck bei eventuellen Gästen. Und zu guter letzt schmeckt es einfach toll und lässt sich wieder und wieder abwandeln. Mit Lavendel zum Beispiel, Tonka-Bohnen, Rosmarin, oder, oder, oder..

Manche Rezepte empfehlen, die Eiermasse über Nacht im Kühlschrank ziehen zu lassen. Andere empfehlen ausschließlich flache, spezielle Crème Brûlée-Schälchen zu verwenden. Meine Erfahrung ist, alles egal. In hohen Förmchen wie Tassen oder Souflé-Förmchen braucht die Masse eventuell etwas länger zum Stocken, es funktioniert aber genau so gut. Wichtig ist nur, dass die Temperatur stimmt. Zu heiß wird aus der Créme schnell zu einem Eierstich.
Die Karamellschicht, also der gratinierte Zucker, wird mit braunem Zucker besonders lecker. Noch besser ist aber Mascabo-Zucker zu verwenden.



Crème Brûlèe
300ml Sahne
300ml Milch
90g Zucker
4 Eigelb
1 Vanilleschote (Mark)

Rohrzucker zum gratinieren


Ofen auf 150C° vorheizen. Alle Zutaten gut vermischen, evtl. im Wasserbad anschlagen. Dann in passende Förmchen füllen (ergibt etwa 6 Stück). Die Förmchen in eine Auflaufform oder Fettpfanne stellen und diese mit kochendem Wasser auffüllen. Das ganz für etwa 40-50 Minuten im Ofen stocken lassen. Die Crème ist fertig, wenn sie bei Druck mit dem Finger elastisch nach gibt.

Créme auuskühlen lassen (kann auch über Nacht sein). Vor dem Servvieren mit braunem Zucker bestreuen und mit einem Brenne den Zucker karamelisieren.